Alexander Ernst – Diplom-Psychologe

Psychologischer Psychotherapeut – Verhaltenstherapie
Freiburg im Breisgau

 

Nachrichten-Archiv, Test

17.11.2011: "Über das Auslöschen der Gefühle von Männern - Eine negative Folge der feministischen Bewegung"

"Warum ist die Gesellschaft so gefühllos gegen Männer", fragt sich die Therapeutin und Erziehungswissenschaftlerin Astrid von Friesen, und ist der Ansicht: Die feministische Bewegung war absolut notwendig, hat viele Fortschritte nicht nur für Frauen gebracht, aber auch negative Folgen: eine subtile Männerverachtung, eine weibliche Gefühls- und Meinungshoheit in Sachen Menschenrechte, eine Aussonderung der Väter aus den Familien durch postfeministische Sorgerechtsregelungen und daran gekoppelt eine Weigerung, sich in männliche Lebenssituationen und Gefühle einzufühlen. Und immer wieder diffuse Unterstellungen gegen Männer.

Lesen Sie den Beitrag in SWR2Leben unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

30.10.2011: "Alarmstufe Rot - Verführungsmittel, Leistungsstimulanz, Warnzeichen – der Farbe Rot wird so manches zugetraut. Zu Recht?"

Marthe, die Heldin in Noëlle Châtelets Roman "Die Klatschmohnfrau", betrachtet ihr Schlafzimmer: "Kann man sich etwas Jämmerlicheres vorstellen als diese einheitlichen, verblichenen Beigetöne der Vorhänge und der Tagesdecke?" Bei der Einrichtung dürften ihr Witwendasein und ihre Einsamkeit eine Rolle gespielt haben. Schließlich wählt sie für ihr Schlafzimmer einen Stoff aus, der mit leuchtend roten Blumen übersät ist, mit Klatschmohn, der Blume des Begehrens, wie es in dem Buch heißt. In Marthes Lieblingsfarbe. Der verbotenen Farbe Rot.

Die Autorin der "Klatschmohnfrau" lehrt Kommunikationswissenschaft in Paris und spielt in ihren Romanen und Erzählungen gerne mit Farben. Mit dem Rot lässt sie Liebe, Leidenschaft und Lust in das bis dato eintönige Leben der verliebten 70-jährigen Marthe zurückkehren. Sind Lebensfreude und Psyche wirklich so leicht zu beeinflussen? Ja, meinen viele Wissenschaftler, die versucht haben, der Bedeutung der Farbe Rot auf den Grund zu gehen. Psychologen, Evolutionsbiologen, Gehirnforscher, Wirtschafts- und Sportpsychologen haben dabei einiges zusammengetragen.

Lesen Sie den Artikel von Margit Mertens in der Bad. Zeitung vom 29.10.2011 unter:

http://www.badische-zeitung.de/[...]

22.10.2011: "Gefangen im Gleichen - über die fliessende Grenze zwischen normalem und krankhaftem rituellemVerhalten"

Die Grenze zwischen normalem und krankhaftem rituellem Verhalten ist fliessend. Gehört zwang­haftes Händewaschen in dieselbe Kategorie wie Weihnachten zu feiern?

Warum feiern wir Erntedank, obwohl es inzwischen das ganze Jahr über "Südfrüchte" gibt?

Wie oft darf man - ohne krank zu gelten - zum Auto zurücklaufen und prüfen, ob die Tür wirklich abgeschlossen ist?

Lesen Sie den Beitrag von James Hamilton-Paterson im NZZFolio 12/2010 unter:

http://www.nzzfolio.ch/www/[...]

19.09.2011: "Nocebo - wenn man durch Diagnosen krank wird"

Der Placebo-Effekt kann Menschen auch ohne Medikamente heilen. Doch es gibt auch den Gegenspieler – den Nocebo-Effekt: Medizinische Erwartungen erfüllen sich auch, wenn sie negativ sind. Und der Effekt hat längst einen Namen: Nocebo, "ich werde schaden". Das Phänomen ist zwar Alltag in deutschen Arztpraxen – wird aber von den Medizinern ausgeblendet.

Lesen Sie den gesamten Artikel, der - erstaunlicher Weise - in der Badischen Zeitung (BZ) vom 19.09.11 erschienen ist unter:

http://www.badische-zeitung.de/[...]

15.09.2011: "Über Geben und Nehmen. Wenn Paare um Gerechtigkeit ringen"

Wer liebt, gibt gerne, ohne eine Gegenleistung zu fordern. Wer liebt, verrechnet nicht. So könnte man meinen. Doch Paare registrieren sehr genau, wer sich wie in die Beziehung einbringt. Dabei geht es nicht nur um Geld, Arbeit und Haushalt. Die Währungen sind viel schwerer zu greifen: emotionale Nähe, Einsatz für die Familie, sich gesehen fühlen - oft gespeist aus Sehnsüchten, die in der Herkunftsfamilie entstanden sind.

Ein Paar erzählt seine Geschichte und die Therapeuten Jochen Schweitzer und Verena Kast äußern sich kommentierend dazu.

Lesen Sie den Beitrag von Helga Levend in SWR2leben unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

23.08.2011: "Back from Istanbul..."

Vom 16. - 20.08.2011 fand der 12. Kongress der European Society of Hypnosis (ESH) in Istanbul statt. Viele "Größen" der Hypnosewelt waren anwesend und gaben vorzüglich Einblick in ihre Forschungsgebiete und therapeutische Arbeit.

Regelmäßige Fortbildung ist zwar inzwischen ein durch die Kammer streng regelementiertes Procedere, wird von mir jedoch seit Anbeginn meiner Tätigkeit sehr ernst genommen, erweitert es doch immer wieder die eigenen Kompetenzen, was schlussendlich dann auch wieder mehr Spaß in der täglichen Arbeit produziert...

Und wenn man dann noch darüber hinaus den Luxus genießen darf, die Fortbildung in einer so faszinierenden Stadt zu absolvieren...

11.08.2011: "Risiko-Forschung: Das Gesetz der großen Zahl"

Für die Betroffenen ist ein schwerer Unfall eine Tragödie. Für die Versicherungsbranche ist er Statistik. Gefahren lassen sich abschätzen. Die Mathematik des Spielcasinos ist zugleich die Grundlage des gesamten Versicherungswesens: Die Zahl der Herzinfarkte und Fahrraddiebstähle verändert sich zwar über längere Zeiträume, die Schwankungen von Jahr zu Jahr bleiben jedoch gering und sind somit berechenbar. Doch was folgt daraus? Ist es besser, erwartbare geringe Schäden in Kauf zu nehmen als das Restrisiko einer höchst unwahrscheinlichen Katastrophe? Weil selbst den Versicherungen manche Risiken zu groß und unkalkulierbar sind, müssen sie sich ihrerseits rück-versichern.

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Uwe Springfeld in SWR2Wissen unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

31.07.11: "GEK-Klinikreport: Depressionen - die neue Volkskrankheit"

Depressionen entwickeln sich immer mehr zu einer Volkskrankheit. Diesen Schluss zieht die Barmer-GEK-Krankenkasse aus ihrem neuen Klinikreport, den der Vizechef der Barmer, Rolf-Ulrich Schlenker, in Berlin vorstellte. Der Bericht stellt fest, dass die Zahl der Patienten, die wegen Depressionen und anderer affektiver Störungen im Krankenhaus behandelt werden, seit dem Jahr 2000 um 117 Prozent gestiegen ist.

Lesen Sie den Bericht dazu in der Stuttgarter Zeitung vom 26.07.11 unter:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/[...]

18.07.11: "Maßloses Ego. Wenn Selbstliebe zur Krankheit wird"

Narzissten sind oft beliebt und werden bewundert. Sie haben Charme, verbreiten gute Laune - das macht sie attraktiv. Selbstzweifel kennen sie nicht. Für Menschen in Führungspositionen oder "Promis" mögen dies hilfreiche Eigenschaften sein. In einer Partnerschaft aber können sie sich fatal auswirken. Denn Narzissten nehmen keine Kritik an und sind auch kaum kompromissbereit. Wann Narzissmus krankhaft wird, ist schwer festzustellen. Und noch schwieriger ist es, ihn zu behandeln. Denn Narzissten haben mit sich selbst keinerlei Probleme.

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Marcus Schwandner in SWR2Wissen als PDF unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

31.05.2011: "Warum dankt einem der Arzt eigentlich nicht fürs Kommen?"

Da fragt doch einer den Schweizer Tagesanzeiger, warum einem der Doktor eigentlich nicht für das Kommen dankt. Im Supermarkt, bei Dienstleistern bekommen Sie ein Dankeschön für ihren Einkauf, warum bloß nicht bei Ärzten, Therapeuten und dergleichen?

Lesen Sie die Antwort unter:

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/dossier/[...]

14.05.11: "Stress!"

Stress ist tödlich. Aber es sind nicht die Überstunden, die uns umbringen, es ist die Unterordnung. Ein vielbeschäftigter Manager lebt länger als ein Hausmeister am Gängelband.

Im Jahr 1978 begann Robert Sapolsky mit seinen Beaobachtungen an Pavianen. Diese sind im Rudel extrem hierarchisch organisiert. Seine Tagebuchnotizen gab er unter dem Titel "Mein Leben als Pavian" heraus. Zwar verursacht Stress keine spezifische Krankheit – selbst die These, er führe zu Magengeschwüren, ist mittlerweile weitgehend widerlegt –, aber dafür trägt er beträchtlich zur Verschlimmerung der meisten Krankheiten bei. Die Liste der Beschwerden, die mit Stress in Zusammenhang gebracht werden, ist lang und reicht von der gemeinen Erkältung über Kreuzschmerzen bis hin zu Alzheimer, schwerer Depression und Herzinfarkt.

Lesen Sie den gesamten Artikel im Folio der NZZ (1/11) unter:

http://www.nzzfolio.ch/www/[...]

24.04.2011: "Ruhelos in Deutschland - Plädoyer für eine neue Schlafkultur"

Wir leben in einer beschleunigten Gesellschaft: Unsere Bundeskanzlerin macht Politik per SMS und Handy, unsere Kinder gehen ins achtjährige Gymnasium, die Studenten marschieren mit Siebenmeilenstiefeln durch die Universitäten. Parallel zu dieser ständigen Erregung und Beschleunigung hat sich unsere Schlafkultur dramatisch verändert. Immer mehr Menschen leiden unter Schlaflosigkeit, unter Nervosität, unter einem Burn-Out-Syndrom. Gerade deshalb brauchen wir als Gegengewicht eine neue Schlaf- und Entspannungskultur. Der Wissenschaftsjournalist und Buchautor Peter Spork beschreibt die Notwendigkeit einer Wende.

Hören Sie den Beitrag von Peter Spork in SWR2Aula unter:

http://mp3-download.swr.de/swr2/aula/[...]

13.04.11: "Pferde als Therapeuten"

In Altersheimen und sogar Krankenhäusern gehören Haustiere immer häufiger ganz selbstverständlich zum "Pflegepersonal". Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Beschäftigung mit Vierbeinern Stress lindert, beruhigt und sogar die Genesung beschleunigen kann. Bei der Arbeit mit Pferden macht man sich diese Wirkungen zu eigen und versucht, sie in professionellen therapeutischen Konzepten umzusetzen. Das Zusammensein mit diesen starken und anmutigen Tieren kann nicht nur auf die Psyche wie Balsam wirken. Auch für Menschen mit neurologischen Defiziten kann Reiten Leiden lindern. Auf diese Weise werden Pferde zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel von Hippotherapeuten einerseits und Reitpädagogen andererseits. Zu ihren Klienten gehören Menschen mit Lernschwierigkeiten genauso wie psychisch Kranke und Menschen mit motorischen Einschränkungen.

Hören Sie den Beitrag von Markus Backenecker in SWR2Wissen als Audio unter:

http://mp3-download.swr.de/swr2/wissen/[...]

25.03.11: "Ana und ihre Anhängerinnen. Über die Verherrlichung von Essstörungen im Internet"

Sie nennen sich Schattenkinder, "Fallen Angel" oder Thinderella - die dünne Schwester vom Aschenputtel, veranstalten Hungerwettbewerbe, bei denen diejenige gewinnt, die am meisten Gewicht verliert. Ana, die personifizierte Magersucht, ist ihre beste Freundin auf dem Weg zum Traumgewicht.

Ana ist zwar oft die "beste Freundin", existiert jedoch lediglich als Website im Internet. Wer sich zu ihr bekennt, muss sich strengen Regeln unterwerfen. Wie viele derartiger Websites sich im Internet tummeln und Magersucht oder Bulimie als Lebensstil verherrlichen, weiß niemand genau. Aber allein in Deutschland wird die Zahl auf einige Hundert geschätzt.

Hören Sie die Sendung von Claudia Heissenberg in SWR2Leben als Audiofile unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

2.03.2011: "Senioren auf der Couch. Psychotherapie im Alter"

Lange Zeit hieß es: Alte Menschen eignen sich nicht für eine Psychotherapie, ihre inneren Haltungen sind zu verfestigt. Doch das haben Studien mittlerweile widerlegt. Seelische und psychosomatische Probleme können bei über 60-Jährigen genauso behandelt werden wie bei den Jüngeren. Im Alter verschlechtern sich oft Krankheiten, die lange Zeit kompensiert werden konnten, wie Depressionen oder Ängste. Nicht verarbeitete seelische Verletzungen drängen plötzlich in den Vordergrund.

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Silvia Plahl in SWR2Wissen unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

2.02.2011: "Das Kreuz mit dem Kreuz - Neue Wege der Rückentherapie"

80 Prozent aller Deutschen klagen im Laufe ihres Lebens über Rückenprobleme. Häufig ist der Schmerz nach vier bis sechs Wochen vorüber, in der Regel steckt keine schwerwiegende Erkrankung dahinter. Röntgenbild und CT sind in 90 Prozent der Fälle unauffällig. Ursache der Beschwerden sind nicht allein langes oder schlechtes Sitzen, falsches Bücken und mangelnde Bewegung. Auch psychische Faktoren können zu schweren Verspannungen und Fehlhaltungen führen. In der Therapie ist daher Umdenken gefordert.

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster auf SWR2Wissen unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

7.01.2011: "Tagträume - Kleine Freiheiten im Alltag"

Den Träumen gehört die Nacht. Wenn sie auch noch auf den Tag übergreifen, sind sie oft gar nicht gut gelitten, bei denen etwa, die für Effektivität sorgen wollen, beim Lernen oder bei der Arbeit. Wo käme man da hin? Die Träumer sind nicht bei der Sache, das passt nicht ins Prinzip. Die einen fühlen sich durch Träumer gestört, die anderen beneiden sie, weil sie sich von überall wegträumen und in ihrer eigenen Welt sein können, wo kein anderer Zutritt hat. Weg sind sie. Sie haben ihren Traum-Raum im Kopf, erleben dort ihre kleinen, individuellen Freiheiten, können jederzeit geistig die Tür zumachen. Aber Nicht-Träumer tagträumen auch, sie wissen es oft nur nicht.

Hören Sie die Sendung von Regina Burbach in SWR2Leben als Audio unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

22.12.2010: "Weihnachtsgrüße"

Liebe Klienten und Interessierte,
ich bedanke mich wiederum für ein weiters Jahr guter Zusammenarbeit.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Alexander Ernst

P.S.
Das Bild oben stammt aus dem Opelhaus, dem Vereinshaus der Skizunft Feldberg, und zeigt mit aller Wahrscheinlichkeit das Fahler Loch in den 70er Jahren: Pistenbullys gab’s zu der Zeit wohl noch keine…

7.11.2010: "Helikoptereltern. Wenn Kinder zu sehr behütet werden"

Sie umschwirren ihre Kinder von morgens bis abends: die sogenannten Helikopter-Eltern. Überfürsorgliche Mütter und Väter tragen den Schulranzen bis ins Klassenzimmer oder fordern stündlich eine SMS, weil sie immer das Schlimmste befürchten. So viel Behütung war noch nie. Statt die Kinder mit Freunden draußen toben zu lassen, machen die Eltern Spielvorschläge und organisieren ein straffes Freizeitprogramm. Für eigene Impulse bleibt den Kindern wenig Raum. Dabei ist das selbständige, unabhängige Spiel entscheidend für die Entwicklung von Kreativität und Lernfreunde. Wie kommt es zu diesem Verhalten von Müttern und Vätern? Und wie kann man "Helikopter-Eltern" helfen, mehr Vertrauen in die kindliche Selbstständigkeit zu entwickeln?

Hören Sie den Beitrag von Klaus-Dieter Schuster in SWR2Wissen unter:

http://www.swr.de/swr2/wissen/-/id=661224/[...]

3.11.10: "Alexander, the man who knows..."

Das Original dieser Abbildung ziert eine Postkarte, die ich die Tage von einem Patienten zum Dank für meine Tätigkeit erhalten habe. Samt einer süßen Gabe...
Passend, oder?

Text auf der Rückseite:
ALEXANDER. "The World´s Greatest Master of Mental Mystics"
Claude Alexander Conlin dominated vaudeville stage magic in the early 1920´s performing feats of mind reading and psychic prediction. Off stage he was married seven times, imprisoned more than once and admitted killing 4 man!

Ob ich diesem Mann meine Probleme anvertrauen würde?

25.10.10: "Zwei Schisser auf sechs Beinen. Eine Angstpatientin mit Hund und Humor"

"Ich kannte bisher lediglich zwei Formen von Angstbüchern", sagt die Angstpatientin Ulrike Parthen: "Die klassischen Ratgeber oder die leidvollen Geschichten von Betroffenen. Meine Erzählung passt in keine der beiden Kategorien."
In der Tat: Selten hat jemand von seinen Panikattacken und irrealen Ängsten so selbstironisch geschrieben. Ihre wichtigsten Überlebensmittel sind im Alltag eine grüne Plastiktüte, eine Banane und der beste Therapeut ist ihr kleiner unglaublich ängstlicher Hund Stumpi.

Hören Sie den Beitrag von Ulrike Parthen in SWR2Leben im Audioformat unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

9.10.10: "Der Schatten sensu C.G.Jung. Menschen stellen sich ihren ungeliebten Persönlichkeitsanteilen"

Geliebt und anerkannt sein - das möchte jeder. Und so zeigen wir uns meist mit den Seiten unserer Persönlichkeit, die uns vermeintlich gut da stehen lassen. Die ungeliebten Persönlichkeitsanteile werden dagegen versteckt und verdrängt. C. G. Jung prägte dafür den Begriff des "Schattens" - dem er jedoch eine enorme unbewusste Wirkung zuschrieb. Was sich verändern kann, wenn man sich seinem Schatten stellt, davon erzählt unter anderen Beate, die spürte, dass irgendetwas sie in ihrer Lebendigkeit bremste.

Hören Sie die gesamte Sendung von Marcus Schwandner auf SWR2Leben unter:

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10.09.10: "Bitte hilf mir endlich!" Versteckte Aggressionen und das Konzept der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg

"Wow, siehst du toll aus!" oder auch "Entschuldige bitte, es tut mir schrecklich leid!" klingt doch richtig nett und friedlich, oder? Ist es aber nicht, meint der Konfliktforscher Marshall Rosenberg. Mit seiner Lehre von der Gewaltfreien Kommunikation lehrt Rosenberg, der seit vielen Jahren erfolgreich als Mediator in den Krisengebieten der Erde unterwegs ist, ein völlig neues Verständnis von Kommunikation, das etablierte Vorstellungen von richtig und falsch, gut und böse über Bord schmeißt, um zu einem friedlicheren und bereichernden Miteinander zu gelangen.

Lesen Sie den gesamten Betrag von Kati Engelmann in SWR2Leben unter:

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14.08.10: "Das Fünf mal Eins der Psychologie. Die wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale der Menschen"

Fünf grundlegende Eigenschaften der Persönlichkeit beeinflussen große Teile des Lebens: Extraversion, Neurotizismus, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit für neue Erfahrungen.

Sie bestimmen beispielsweise mit, wie glücklich ein Mensch ist, welcher Beruf ihm liegt, wie aussichtsreich seine Ehe ist, wie gesund er lebt und ob er vergleichsweise früh sterben wird. Und das gilt für alle Menschen weltweit, haben Psychologen herausgefunden. Diese "Big Five" prägen auch die Urteile über Andere, sie sind tief in der Sprache verwurzelt. Warum sind diese fünf Eigenschaften so zentral? Und warum hat die Evolution dafür gesorgt, dass Menschen sich überhaupt psychisch unterscheiden - also eine Persönlichkeit haben?

Hören Sie die Sendung von Jochen Paulus in SWR2Wissen unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

7.08.10: "Ein Zustand der Glückseligkeit... Oder warum das Kochen zur probaten Einschlafhilfe wird"

Elisabeth Bronfen, 51, ist vielbeschäftigte Literaturprofessorin in Zürich. Sie forscht, lehrt und schreibt Bücher. Ihr Spezialgebiet ist die amerikanische Literatur.

Es gibt nur eines, was sie von all dem erlöst: Kochen. Die Sehnsucht nach Pasta mit Safran-Ricotta...

Zurzeit forscht Bronfen zum Thema «Hollywood und Krieg». Gerade hat sie das Kapitel zur Gruppenbetreuung geschrieben und beschäftigt sich nun mit der «Choreographie der Schlachten, Sigmund Freud, Todestrieb, Überleben». Beim Schlafengehen darf sie über all das nicht nachdenken, sonst schläft sie nicht. Lieber nimmt sie eines ihrer 800 Kochbücher mit ins Bett. «Meistens beginne ich mit einem Geschmack oder einer Farbe, zum Beispiel Orange, vielleicht ein Karottengemüse mit Rosinen. Dann überlege ich, was ich daraus entwickeln könnte – vom Geruch her, vom Anblick, von der Stimmung… und ganz automatisch gleite ich langsam in den Zustand der Glückseligkeit.

Den gesamten Artikel von Anja Jardine im NZZFolio 03/10 lesen Sie unter:

http://www.nzzfolio.ch/www/[...]

23.07.10: "Kein Ausweg nirgendwo. Suizidversuche von Kindern und Jugendlichen"

"Manchmal sehe ich den Tod als Erlösung von all den Problemen, die ich habe", sagt Maya, die schon mehrfach versucht hat, sich das Leben zu nehmen. Obwohl Suizidversuche statistisch nicht erfasst werden, verzeichnen viele Notfallambulanzen gerade bei jungen Menschen eine spürbare Zunahme. Das Ende der ersten großen Liebe, Stress in der Schule und mit den Eltern, Gefühle von Chancenlosigkeit und Ausgrenzung schüren Verzweiflung und Hilflosigkeit. Doch nur ganz Wenige, die nach einem Suizidversuch in einer Klinik landen, wollen sich tatsächlich das Leben nehmen.

Unter anderem kommen in diesem Beitrag Mitarbeiter des Freiburger "Arbeitskreises Leben" zu Wort.

Hören Sie den Beitrag von Claudia Heissenberg als mp3 unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

17.06.10: "Wenn der Schmerz süchtig macht, Selbstverletzung als Überlebensstrategie"

Was veranlasst Menschen, zum Messer oder zur Rasierklinge zu greifen, um sich damit ins eigene Fleisch zu schneiden? Jeder fünfte Jugendliche hat sich in der Pubertät mindestens einmal selbst verletzt. Neun Prozent ritzen oder verbrennen sich regelmäßig, um unerträgliche innere Spannungen abzubauen. Dieses Ergebnis der Uniklinik Ulm zeigt, dass es sich längst nicht mehr um Ausnahmeerscheinungen handelt, wie man nach dem Interview mit Prinzessin Diana vor 15 Jahren vielleicht noch vermutet hatte. Die meisten Jugendlichen scheinen allerdings irgendwann das Interesse am Ritzen zu verlieren, genauso wie an den bunten Punkerfrisuren oder den Piercings. Doch es kann auch pathologisch werden. Auslöser sind häufig sexueller Missbrauch oder andere traumatische Erlebnisse. Das Grundproblem sehen Experten in gestörten familiären Beziehungen, von denen die Betroffenen, die in klinischer Behandlung sind, anschaulich erzählen.

Lesen Sie den Beitrag von Beate Winter in SWRLeben unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

21.05.10: "Mal wieder Hunde: Der Hund, das Taschentuch und die Zwillinge"

1875 stellte sich Francis Galton (1822 - 1911) die Frage, ob Hunde Zwillinge am Geruch unterscheiden können. Es dauerte achtzig Jahre, bis jemand sie beantwortete...

Auch wenn das hier genannte Experiment nicht unbedingt den Weltengang verändert hat, ist Sir Francis Galton in die Historie der Psychologie eingegangen: er gilt als Begründer der Differenzialpsychologie, hat verschiedene bedeutsame statistische Verfahren entwickelt wie etwa Korrelationskoeffizienten und die Regressionsanalyse. Zudem war er der erste, der Wetterkarten einführte. Sehr vielseitig der Mann...

Zitat: "Und wie steht es mit unserer Nase? Die ist zwar deutlich schlechter als jene des Hundes, aber immerhin erkannten Hundebesitzer in einem Versuch aus dem Jahr 2000 die Hundedecke ihres Vierbeiners am Geruch – ob sie Zwillingshunde auseinanderhalten könnten, blieb unerforscht."

Lesen Sie den Beitrag im NZZ Folio 2/10 unter:

http://www.nzzfolio.ch/www/[...]

9.05.10: "Fernsehunterhaltung als Gegenstand psychologischer Forschung..."

Die Sendung "Teleboy" war in den 1970er Jahren eine Fernsehshow des Schweizer Fernsehens. Diese ging auf das US-amerikanische Unterhaltungsformat "Candid Camera" zurück und wurde von Kurt Felix präsentiert.

Im Herbst 1981 fragte ein Lockvogel mit einem Stadtplan einen Passanten nach dem Weg. Mitten im Gespräch drängten sich zwei Komplizen mit einer Plakatwand dazwischen. Hinter der Plakatwand tauschte der Lockvogel seine Position mit einem zweiten Mann, so dass der Passant danach ­einer anderen Person gegenüberstand. Einige setzten ihre Erklärungen fort, als ob nichts geschehen wäre.

Der Harvard-Student Daniel J. Simons untersuchte Anfang der 1990er Jahre in verschiedenen Experimenten die "Change-Blindness" - Veränderungsblindheit, wie diese Wahrnehmungslücke in der Fachsprache genannt wird.

Lesen Sie den gesamten Beitrag von Reto U. Schneider im NZZ Folio 04/10

http://www.nzzfolio.ch/www/[...]

14.04.10: "Leb wohl, Wohlstand! Eine Herausforderung für die Zukunft

In Zeiten der Finanzkrise und knapper Kassen scheint man sich aufs Beständige zu konzentrieren. Das belegen jedenfalls viele Umfragen: Den Menschen geht es nicht mehr um Luxus und materielle Werte, sondern um ideelle Werte wie Zufriedenheit, Glück, Wohlbefinden. Im gleichen Sinn ändert sich auch die Einstellung dem Wohlstand gegenüber. Professor Horst W. Opaschowski, Deutschlands wohl bekanntester Freizeitforscher, beschreibt diese Entwicklung.

Einige Eckpunkte zu Prof. Opaschowski:
Horst W. Opaschowski, 1941 geboren, 1968 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Köln; 1973 Erarbeitung eines freizeitpolitischen Konzepts für die Bundesregierung, Fachgutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Berater für die Bundesregierung und das Bundespräsidialamt. Seit 1975 Professor für Erziehunsgswissenschaft an der Universität Hamburg, seit 1979 Leiter des B.A.T. Freizeit-Forschungsinstituts.

Opaschowski gilt als einer der wichtigsten Freizeit- und Zukunftsforscher Deutschlands, er beschäftigt sich vor allem mit dem demografischen Wandel, dem Wertewandel der Jugend, dem Freizeitverhalten der Deutschen und den Medien.

Hören Sie den Beitrag in SWR2Aula als MP3 unter:

http://mp3-download.swr.de/swr2/aula/[...]

28.03.10. "Der Spaß-Faktor. Oder wie bringt man Menschen ohne Zeigefinger zu Verhaltensänderungen?"

Wie bringt man Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern?

Man kann ihnen Ratschläge geben, gut zureden, sie im Zweifelsfall bedrohen. Oder man versucht den Spieltrieb zu wecken...

Unter "Fun Theory" wurden wir fündig und stellen Ihnen gerne ein Beispiel, diesmal nicht zum Lesen, sondern zum Anschauen zu Verfügung:

http://www.youtube.com/watch?v=2lXh2n0aPyw

25.02.10: "Papa, wo bist du? Über die Schwierigkeiten alleinerzogener Jungen"

Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst nur mit einem Elternteil auf, meist ist es die Mutter. Der fehlende Vater ist nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern vor allem für Jungen problematisch. Selbst Jahrzehnte später haben sie ein erhöhtes Depressionsrisiko.

Lesen Sie den gesamten Artikel auf SPIEGELonline unter:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/[...]

10.02.10: "Heimat Mensch - der Ethnologe Christoph Antweiler darüber, was uns weltweit verbindet"

Warum gibt es keinen Sex in der Öffentlichkeit? Warum sitzen wichtige Leute oben und nicht unten? Warum haben alle Menschen ein Heimatgefühl? Der Ethnologe Christoph Antweiler erforscht im weltweiten Kulturvergleich, worin Menschen sich ähnlich sind. Er findet verblüffend viel, selbst wenn er Volksgruppen vergleicht, bei denen im ersten Moment nur die Unterschiede hervorstechen. Feldforschungen auf der ganzen Welt zeigen, dass Verhaltensmuster fast überall gleich sind: Körpersprache und Gefühle, warum Spiele uns so faszinieren und Sport, was wir schön finden und wen. Wir sind uns überraschend ähnlich. Das ist nicht erst seit der Globalisierung so, im Gegenteil, die Globalisierung konnte nur funktionieren, weil die Menschen sich ähnlich sind. In seinem Buch "Heimat Mensch - was uns alle verbindet" beantwortet Christoph Antweiler die Frage, was die Menschheit im Innersten zusammenhält.

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Regina Burbach in SWR2Leben als PDF unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

29.01.10: "Geld allein macht nicht fleißig. Wie Belohnung funktioniert"

Belohnung schwächt die Eigenmotivation. Dieses überraschende Ergebnis bestätigen mittlerweile mehr als 100 Studien weltweit. Es gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene, für Manager wie für Fußballspieler, für Künstler ebenso wie für den durchschnittlichen Arbeitnehmer. Der Grund: Kreativität und Antrieb leiden, wenn die eigene Leistung in bezahlbare Münze umgerechnet wird. Die Schlussfolgerungen aus diesen Forschungsresultaten stellen viele Mechanismen in Frage, nach denen unsere Gesellschaft funktioniert. Manager wären erfolgreicher ohne Boni-Zahlungen, Kinder würden sich besser entfalten ohne das Versprechen einer materiellen Belohnung, Musiker wären kreativer ohne Plattenvertrag, Schriftsteller ohne Literaturpreis. Damit sind die Grundannahmen des Behaviorismus erschüttert. Verhalten lässt sich eben nicht durch Belohnung oder Sanktionen allein steuern. Nun wollen die Forscher den inneren Mechanismen auf die Spur kommen, die Menschen motivieren.

Lesen Sie den Artikel von Sonja Striegl in SWR2Wissen als PDF unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

12.01.10: "Mit Perücke fährt es sich sicherer..."

Der englische Verkehrspsychologe Ian Walker erforschte, wie Autos ein Velo überholen. Sein Fazit: Männer sollten ­besser eine Perücke tragen als einen Velohelm.

Lesen Sie den Artikel von Reto U. Schneider im NZZ Folio unter:

http://www.nzzfolio.ch/www/[...]

21.12.09: "Kara und die German Angst - Ergebnis einer netten Zusammenarbeit mit dem SWR2 Redakteur Thomas Ihm"

Da fragt ein Redakteur des SWR2 nach einem Hundephobie Therapeuten und es entwickelte sich ein lockerer Mailaustausch, zum Schluß mit dem Wink mit dem "Telegraphenmasten", doch daraus eine Sendung zu machen...

Thomas Ihm hat eine nette Sendung mit dem Titel "German Angst" gemacht. Kara darf auf Geheiß mehrfach bellen und der Chef darf auch noch ein paar Worte zum Thema Angst sagen.

Ansagetext:
"Die Deutschen gelten als ängstlich. Die Deutschen selbst glauben von sich, sie seien ängstlich. Das Ausland hat das Wort "Angst" inzwischen in seinen Wortschatz aufgenommen. "German Angst" ist ein geflügelter Ausdruck. Angst gehört zu den Grundzutaten von Politik. Politiker trauen sich nicht, weil sie Angst haben, das Wohlwollen der Wähler zu verlieren. Und gleichzeitig ängstigen sie die Menschen, um sich als deren Beschützer aufspielen zu können. Angst gehört aber auch zum Grundvokabular der Medien - nachdem wir Journalisten das Zeitalter der Aufklärung weit hinter uns gelassen haben, geht es jetzt darum, ein Publikum durch große Emotionen bei der Stange zu halten. Angst ist ein gutes Mittel, um Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, zu locken."

Hören Sie die Sendung in SWR2Kontext unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

6.12.09: "Sport für die Neuronen. Grenzen und Gefahren des Gehirndopings"

In den USA gibt es angeblich immer mehr Studenten, die vor wichtigen Prüfungen Psychopharmaka einnehmen, die ihre kognitiven Leistungen verbessern. Und in Deutschland werden Ratgeberbücher verkauft, die zahlreiche Tipps geben, wie man sein Gehirn für bestimmte Aufgaben fit machen kann. Längst wollen viele Menschen sich mit dem von Natur aus gegebenen geistigen Potenzial des Gehirns nicht mehr zufrieden geben. Deshalb greifen sie zur Pille, um die Biochemie im Kopf zu manipulieren. Doch wie weit darf das gehen, wann beginnen die Gefahren, wann verfälscht man seine Persönlichkeit? Antworten gibt der Bewusstseinsphilosoph Professor Thomas Metzinger von der Universität Mainz.

Thomas Metzinger, geboren 1958, Studium der Philosophie, Ethnologie und Religionswissenschaften in Frankfurt am Main, Magisterarbeit über Rationalismus und Mystik, danach Promotion mit einer Arbeit über das Leib-Seele-Problem. 1992 Habilitation im Fach Philosophie, 1997 - 98 Fellow am Hanse-Wissenschaftskolleg in Bremen-Delmenhorst, danach an der University of California in San Diego, 1999 Professor für Philosophie der Kognition in Osnabrück, ab 2000 Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Mainz, seit 2005 Adjunct Fellow am Frankfurt Institute for Advanced Study, 2005 - 2007 Präsident der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft. Forschungsschwerpunkte: Philosophie des Geistes, Künstliche Intelligenz und verwandte Bereiche, Ethik.

Bücher (Auswahl):
- Der Ego-Tunnel – Eine neue Philosophie des Selbst: Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik. Berlin Verlag. 2009.
- Grundkurs Philosophie des Geistes (Hrsg)., 3 Bände (Band 3 noch nicht erschienen), Mentis Verlag.
Band 1: Phänomenales Bewusstsein. 2006.
Band 2: Das Leib-Seele-Problem. 2007.
- Bewußtsein. Beiträge aus der Gegenwartsphilosophie (Hrsg.). Mentis. 2005.

Hören Sie das Gespräch unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

22.11.09: "Kess erziehen. Ein Selbstversuch"

Im Rahmen der Reihe "Elternkurse" in SWR2Leben berichten die Autoren Christoph Holthof und Daniel Reich von einem Elternseminar mit dem Titel "KESS erziehen".

Als Vater von drei Kindern kennt der Autor Christoph Holthof die meisten Schwierigkeiten, von denen die Eltern während der Recherche berichten. Nun besucht er selber einen Kurs und verbringt, zusammen mit 14 Müttern fünf Abende mit "KESS Erziehen". Ein - zunächst recht kritischer - Erfahrungsbericht.

Informationen über "Kess erziehen":
AKF- Arbeitsgemeinschaft für katholische Familenbildung e.V.
Mainzer Str. 47
53179 Bonn
Tel. 0228-371877
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Lesen Sie das Manuskript der Sendung unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

9.11.09: "Jahrestagung der SMSH in Balstahl, Schweiz"

Bereits zum vierten Mal durfte ich an der Jahrestagung der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Hypnose in Balsthal teilnehmen.

Schon während meiner Hypnoseausbildung hatte ich den damaligen Präsidenten Philip Zindel kennengelernt. Aus Stuttgart kommend merkten wir erst beim zufälligen Aufeinandertreffen im Speisewagen, dass wir im gleichen Zug nach Hause fuhren. Es wurde eine sehr launige Fahrt...

Vor mehr als vier Jahren fragte mich dann Philip Zindel um einen Workshop an, der mit dem Titel "Einfach Aufstellen" zu einem guten Erfolg bei den Teilnehmern wurde.

Dieses Mal wurde ich als Psychologe - nach eingehender "Prüfung" und Vorstellung - per Akklamation durch die Mitgliederversammlung - als Mitglied in diese eigentlich rein ärztliche Gesellschaft aufgenommen. Es ist mir eine große Ehre!

Besonders zu betonen ist die äußerst kollegiale und wohlwollende Atmosphäre bei der Jahrestagung in Balsthal. Einen kleinen Geschmack davon lesen und bekommen Sie vom jetzigen Präsidenten Hans Wehrli unter:

http://www.smsh.ch/smsh/pdf_smsh/[...]

19.10.09: "Rausch und Reue. Wenn Kaufen zur Sucht wird"

Er liebt Kameras, Werkzeug und Fachbücher - über Werkzeug und Kameras. Er sucht im Internet nach immer neuen Angeboten, wird fündig - und kauft.

Sie liebt farbenfrohe und ausgefallene Kleidung: einen weiten Rock in schreiendem Rot, eine Bluse in knallendem Gelb, einen breitkrempigen, grünen Hut. Sie genießt die Momente im Laden, wenn sie die Sachen anprobiert, sich vor dem Spiegel dreht und die Verkäuferinnen ihr Komplimente machen. Kaum hat sie das Geschäft verlassen, bereut sie ihren Kauf. Die Einkaufstüten bleiben unausgepackt in der Wohnung stehen. Er hat Schulden, mehrere zehntausend Euro. Sie hat ebenfalls Schulden, nicht ganz so viel. Und doch können beide nicht von ihren Einkäufen lassen. Diagnose: Kaufsucht. SWR2 Leben erzählt von kaufsüchtigen Menschen und vom Umgang professioneller Helfer mit diesem Phänomen.

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Rainer Schwochow in SWR2Leben unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

13.10.09: "Das Schlaflabor der Zukunft"

Sekundenschlaf am Steuer verursacht jeden dritten Unfall auf deutschen Fernstraßen. Dahinter steckt eine Krankheit, die bisher oft nur durch Zufall ans Licht kommt: die sogenannte „Schlaf-Apnoe“. Und jeder Zweite klagt über Schlafstörungen. Bis zu 6 Millionen Deutsche haben im Schlaf gefährliche Atemaussetzer und sind zu oft müde. Doch obwohl der Bedarf groß ist, wird es Reihenuntersuchungen für Autofahrer so bald nicht geben.

Denn das Schlaflabor ist teuer, oft wird am falschen Platz gespart, nicht jede technische Neuheit ist sinnvoll. Erst langsam erkennt man die Bedeutung der vorbeugenden Schlafmedizin. Die könnte viele Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Krankheiten verhindern, die uns Milliarden kosten. Widmar Puhl hat Fachleute gefragt: Was kann man selbst gegen Schlafstörungen tun? Wann ist das Schlaflabor medizinisch notwendig? Stimmt die Behauptung, das stationäre Schlaflabor sei überholt und zu teuer? Und wie könnte das Schlaflabor der Zukunft aussehen?

Hören Sie die Sendung in SWR2Wissen als Audiodatei unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

10.09.09: "Leben mit halbem Gehirn"

Eine Zehnjährige hat seit ihrer Geburt nur eine Gehirnhälfte. Die Fähigkeiten des Mädchens hätten selbst Forscher kaum für möglich gehalten.

Insbesondere zeigt das die große Plastizität - d.h. Areale je nach Nutzung in Größe und Antworteigenschaft zu variieren - dieses menschlichen Organs.

Lesen Sie den Artikel auf SZOnline unter:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/944/481416/[...]

2.09.09: "Heldentaten im Schlaf. Bewusstes Träumen gegen die Angst"

Der Traum - ein Königsweg zum Unbewussten. So sah es der Psychoanalytiker Sigmund Freud. Eine besondere Art von Träumen sind die Klarträume, auch luzide Träume genannt. In diesen Träumen ist sich der Schläfer bewusst, dass er träumt. Deshalb kann er in die Geschichte seines Traums eingreifen und ihr eine andere Richtung geben: Vor einem Traumtiger muss niemand weglaufen, man kann ihn besiegen. Deshalb erforschen Psychologen, ob man Klarträume bei der Behandlung von Ängsten nutzen kann. Auch scheinen sich mit Hilfe des luziden Träumens Bewegungsabläufe z. B. bei sportlichen Aktivitäten optimieren zu lassen, ein Umstand, der möglicherweise zu Leistungssteigerungen genutzt werden kann. Die Schulmedizin betrachtet solche Ansätze mit Skepsis. Für sie ist bewusstes Handeln immer mit Wachsein verbunden.

Hören Sie den Beitrag von Mechthild Müser in SWR2Wissen als Audiofile:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

28.08.09: "Tierische Therapeuten. Hunde als Helfer in Schule und Altenheim"

Er ekelt sich nicht vor dem wackeligen Gebiss der alten Dame, er stört sich nicht daran, wenn ihre knorrigen Hände ihn unbeholfen streicheln. Picco, der braun-schwarze Mischlingshund, besucht einmal in der Woche mit vier weiteren Hunden das Altersheim. Er macht keine Unterschiede zwischen alt und jung, er wedelt auch dann mit dem Schwanz, wenn jemand immer wieder das Gleiche zu ihm sagt. Und die 90-Jährige lächelt. Das hat sie die ganze Woche nicht getan. Seitdem die Wirkung von Tieren auf Menschen zu einem Forschungsgebiet wurde, werden Hunde gezielt in der Altenpflege eingesetzt und an Schulen. Anja Schneider stellt in der Sendung die 13-jährige Schülerin Anne und zwei Seniorinnen in ihrem Kontakt mit den Hunden vor. Gemeinsam mit dem Mensch-Tier-Forscher Prof. Dr. Erhard Olbrich analysiert sie, inwiefern Hunde in Schulen und Altenheimen tatsächlich Hilfen leisten, die menschliche Möglichkeiten übersteigen.

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Anja Schneider in SWR2Leben unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

6.08.09: "Feldexperiment: Wehret den Anfängen..."

Vor vier Jahren zeigten holländische Forscher: Geringfügige Regelüberschreitungen wie Graffiti oder Abfall auf der Strasse lassen Menschen zu Kriminellen werden.

Eigentlich hatte Altmeister Philip Zimbardo - bekannt geworden duch das frühzeitg abgebrochene Stanford-Prison-Experiment - damit begonnen: bereits 1969 parkierte der Psychologe einen alten Oldsmobile am Strassenrand gegenüber der New York University, entfernte die Nummernschilder und öffnete die Motorhaube. Danach beobachtete er aus der Ferne, wie Plünderer und Vandalen das Auto innerhalb von 26 Stunden zu einem Wrack machten. Als er das Experiment in der kalifornischen Universitätsstadt Palo Alto wiederholte, geschah erst gar nichts. Doch als Zimbardo zu einem Vorschlaghammer griff und kurz auf das Auto einschlug, war auch der schlummernde Vandalismus in Palo Alto geweckt: Passanten zerstörten das Auto in kurzer Zeit.

"Was sich nach versteckter Kamera" anhört, wurde später zur "Broken Windows" Theorie, die zur Legitimation der Zero-Tolerance-Politik New Yorks in den 1990er Jahren herangezogen wurde.

Bisher hatte sie keiner repliziert, was die ganze Theorie auf ziemlich wackeligen Füßen stehen ließ. In einer kalten Dezembernacht im Jahr 2005 jedoch verunstaltete der Niederländer Kees Keizer mit drei Spraydosen bewußt eine Hauswand mit Graffiti.

Lesen Sie den Artikel von Reto U. Schneider im NZZFolio 7/09 unter:

http://www.nzzfolio.ch/www/[...]

29.07.09: "Sarah Kuttners Roman Mängelexemplar"

Mit dem Hinweis, "da habe ich mich völlig drin gefunden..." wurde mir Sarah Kuttners Roman "Mängelexemplar" von einer Patientin zur Lektüre anempfohlen.

Volltreffer! Die Protagonistin Karo - bisher erfogreich in Liebe und Beruf - stürzt in eine, sagen wir mal gemischte Angst- und Depressionserkrankung mittlerer Schwere. Kuttner - bisher in erster Linie als Moderatorin bei Viva und als Kolumnistin aufgefallen - beschreibt die Erkrankung und ihre Wirrnisse mit erstaunlicher Sachkenntnis.

Da stellt sich dann doch die Frage, wer da wohl Pate stand... Für Betroffene zumindest sehr zu empfehlen - auch wenn Karos Therapeutin ausgewiesener Maßen tiefenpsychologisch orientiert ist...

Sarah Kuttner
Mängelexemplar
Verlag Fischer 2009

14.07.09: "Schüchternheit - Das stille Leiden"

Feuchte Hände, Herzklopfen, glühende Wangen – wenn schüchterne Menschen sich im Zentrum der Aufmerksamkeit fühlen, reagieren sie oft mit körperlichen Symptomen. Die Angst, einen Fehler zu machen, lässt sie leise sprechen und hemmt sogar Unterhaltungen über ganz alltägliche Themen. Von ihrer Umgebung werden Schüchterne oft als Einzelgänger wahrgenommen; ihr Verhalten wird als schwierig und ängstlich oder als hochnäsig und arrogant interpretiert. Bei Kindern kann Schüchternheit im Extremfall sogar in eine Art Sprachlosigkeit münden; sie reden dann nur noch mit wenigen ausgewählten Menschen. Die Wissenschaft bezeichnet das als „selektiven Mutismus“. Lange Zeit wurden soziale Ängste von der Forschung wenig beachtet. Wo liegen die Ursachen dieses stillen Leidens? Und wie kann man Betroffenen helfen, Schüchternheit und „selektiven Mutismus“ zu überwinden?

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Klaus-Dieter Schuster in SWR2Wissen als PDF:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

8.07.09: "Die Macht der schlechten Gedanken. Das Gegenstück zum Placeboeffekt"

In der Süddeutschen ist ein interessanter Artikel zum Thema Placebo und Nocebo erschienen:

Suggestionen - Die Macht der schlechten Gedanken. Der Plazebo-Effekt hat ein negatives Gegenstück: Eingebildete Risiken oder die Angst vor Nebenwirkungen können Patienten massiv schaden.

Den vollständigen Artikel können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/813/479306/[...]

13.06.09: "Glück ist eine Frage der Übung. Der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen im Gespräch mit Doris Weber"

Glück ist eine Frage der Übung, sagt Dr. Eckart von Hirschhausen, und Glück kommt selten allein. Es kommt nicht aus dem Grübeln, sondern von guten Gedanken, aus dem Lebendigsein. Denn Glück ist nicht nur ein Gefühl, sondern eher eine Haltung, den Zufall und das Schicksal geschehen lassen, offen sein in Gemeinschaft, genießen können, etwas tun und anderes lassen können. Kein anderer Mensch ist dabei für das eigene Glück zuständig, vor allem der Partner nicht, den man allzu oft gern dafür in Anspruch nimmt, geradezu vereinnahmt. Doris Weber hat mit dem in Deutschland umherreisenden Autor, Arzt und Kabarettisten gesprochen.

Hören Sie das Gespräch, das Doris Weber mit Eckart von Hirschhausen geführt hat unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

8.06.09: "Showhypnose: Eins, zwei, drei, muh, mäh, sechs"

Frisch aus dem Urlaub hab ich Ihnen ein Beispiel für eine "fürchterliche" Showhypnose eingestellt.

"Starhypnotiseur" Alexander Cain - im richtigen Leben Wolfgang Künzel - von der sog. Hypnoseakademie zeigt, wie man im somnambulen Zustand angeblich das Gedächtnis etwas verändern kann.

Hypnose im medizinisch-psychologischen Sinne findet sich bei der Showhypnose sicher nicht. Vielmehr sind es kontextuelle Bedingungen, die hier eine Rolle spielen, damit die angebliche Hypnose funktioniert. So wird bspw. der Hypnotiseur im Vorfeld als weltbekannt vorgestellt und hierfür ein entsprechnend hohes Eintrittsgeld verlangt. Damit ist schon mal eine gute Vorerwartung bei den Zuschauern aufgebaut...

Die Mitspieler werden sorgfältig ausgewählt, jeder Hypnotiseur hat da seine eigenen Selektionsprozesse, gilt es doch Zuschauer auszuwählen, bei denen ein geringer Widerstand zu erwarten ist und dem "Meister" an den Lippen hängen.

Die vermeindlichen Suggestionen werden in autoritärer Weise geäußert, zeigt sich trotzdem Widerstand, werden die Auserwählten zumeist wieder auf ihren Platz verwiesen. Es wird deutlich, dass hier in erster Linie soziale Gruppenphänomene eine große Rolle spielen.

Der Hypnotiseur fordert seine Mitwirkenden zumeist während der eigentlichen Show auf, eine ganze Reihe von angeblich lustigen und /oder lächerlichen Dingen zu tun. Das Publikum honoriert dann jeden dieser "Spässe" durch Beifall, wodurch die Protagonisten zusätzlich verstärkt werden.

Wie würden Sie sich fühlen nach so einer Show, wenn Sie so peinlich vorgeführt worden wären?

Sehen Sie das Video von Alexander Cain auf Youtube unter:

http://www.youtube.com/watch?v=ni4qcel3BvI

18.05.09: "Sprengsatz unterm Küchentisch. Wenn die Frau das Geld verdient"

Als Rainer und Brigitte sich kennen lernten, war es Liebe auf den ersten Blick. Beide studierten. Rainer wurde Architekt, Brigitte Journalistin. Sie bekamen ein Kind. Alles sah rosig aus. Doch dann wurden bei Rainer die Aufträge knapp. Brigitte muss heute das Geld verdienen, die Familie ernähren. Wie gehen beide mit der ungewohnten Situation um? Für sie gibt es keine Vorbilder, sie fallen aus jeglicher Norm. Dabei gehen sie noch offensiv mit ihrer Situation um. Andere Paare verschweigen die Arbeitslosigkeit des Mannes, schämen sich. Tun nach außen hin so, als wäre alles wie üblich. Dabei sind alte Positionen längst ins Wanken geraten. Auch Rainer und Brigitte müssen immer wieder neu um gegenseitige Achtung kämpfen, um würdevolle Formen, mit der Arbeitslosigkeit des Partners umzugehen.

Lesen Sie den Beitrag von Ingrid Müller-Münchin SWR2Leben als PDF unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

8.05.09: "Das Experiment -- Die Expertinnen aus dem Bierzelt"

Die scheinbar einfache Aufgabe, den Wasserspiegel in einem geneigten Glas einzuzeichnen, umgibt seit fünfzig Jahren ein grosses Rätsel: Warum sind Männer darin so viel besser als Frauen?

Lesen Sie die spannende Forschungsgeschichte eines Experiments, das sich der geniale Schweizer Psychologe Jean Piaget ausgedacht hatte. Aufgezeichnet hat sie Reto U. Schneider im NZZ Folio 5/09.

http://www.nzzfolio.ch/www/[...]

24.04.09: "Trockenübungen: Wege aus der Alkoholsucht"

„Der muss erst richtig abstürzen, bevor er aufhört zu trinken“ – diesen Satz hat jeder schon einmal gehört oder vielleicht selbst gesagt. Dahinter steckt die Überzeugung, dass es an den alkoholkranken Menschen liegt, wenn Entgiftungen und Therapien nicht greifen, möglicherweise weil sie ein „Trinker-Gen“ geerbt haben.

Aber könnte es nicht auch sein, dass nicht die Menschen, sondern die Therapieansätze falsch sind? Eine kleine Gruppe von Klinikärzten und Therapeuten hat sich diese Frage gestellt und ausgehend von verschiedenen Studien neue Konzepte entwickelt. Ihre Erfahrungen zeigen, dass die Skepsis gegenüber den herkömmlichen Therapieprogrammen durchaus berechtigt ist. Sie helfen vielen alkoholsüchtigen Menschen – aber eben nicht allen. Mit den neuen Ansätzen hingegen haben selbst vermeintlich unheilbare Fälle den Weg zu weniger oder gar keinem Alkohol geschafft.

Hören Sie die Sendung von Beate Krol in SWR2Wissen als RealAudio

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

16.04.09: "Der Dialog. Wie entsteht ein gutes Gespräch?"

"Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe." Dieses Zitat von Paul Watzlawick ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Dialog als eine Möglichkeit, sich selbst im Spiegel des anderen zu erkennen und weiter zu entwickeln. Leider nutzen wir diese Chance im Alltag viel zu selten. Meist folgen zwei Monologe aufeinander. Erst erzählt der eine, was er erlebt hat, dann der andere, doch es entsteht keine echte Verbindung und auch kein neuer Gedanke. Oder wir verlieren uns in einem heftigen Disput, nur, um Recht zu bekommen. Beim Dialog geht es nicht darum rhetorisch zu brillieren und sich durchzusetzen, sondern um einen Gewinn für beide durch neue Einsichten und Erkenntnisse. Die beiden Dialog-Experten Johannes und Martina Hartkemeyer lüften das Geheimnis des gelungenen Dialogs.

Lesen Sie den Beitrag von Birgit Schönberger in SWR2Leben als RTF:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

3.04.09: "Wolker bis heitig" und andere Versprecher"

Laut Statistik verspricht sich ein Mensch alle 10 Minuten. Einer der Ersten, die sich mit dem Phänomen des Versprechens beschäftigt haben, sah dies als Fehlleistung des Unbewussten an; als Ausdruck von verdrängten Wünschen und Konflikten, die dann als „Freudsche Versprecher“ verbal „zum Vorschwein“ kommen.

Heute sind Versprecher zum Forschungsgegenstand von Sprachwissenschaftlern geworden, die daraus Rückschlüsse auf die Arbeit unseres Gehirns ziehen. Ihrer Meinung nach sind sie vor allem Montagefehler beim Zusammenbau von Wörtern und Sätzen. Da die Grammatik normalerweise eingehalten wird, verstehen wir Versprecher oftmals ganz automatisch. Alles klar also, wenn die Wettervorhersage verspricht: „Es wird wolker bis heitig.“

Hören Sie den Beitrag von Sabine Stahl in SWR2Wissen als RealAudio unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

24.03.09: "Hypnose-Aufzeichnungen optimiert"

Seit ein paar Wochen bin ich im Besitz des oben abgebildten Mikros. Dank USB-Anschluss lassen sich jetzt in deutlich besserer Qualität Mitschnitte von individualisierten Hypnoseübungen direkt während der Therapiestunde erstellen. Diese werden im Anschluß kurz mit einem Audioprogramm bearbeitet und in MP3-Dateien umgewandelt.

Damit besteht nun die Möglichkeit, den Klienten die Mitschnitte zum Üben zu Hause per Mail zu schicken. Sollten Sie nicht im Besitz eines MP3 Players sein, ist auch eine Kopie auf CD möglich.

18.03.09: "Möglichkeiten der Traumatherapie im Fall Fritzl: Die Chancen der Opfer auf Normalität"

Aktuell wird in St. Pölten der Inzest-Fall Fritzl verhandelt. Hierzu ist auf FOCUS-Online ein Artikel zum Thema "Die Chancen der Opfer auf Normalität" erschienen.

In diesem wird explizit Hypnose als Therapiemöglichkeit bei schweren Traumata genannt.

Lesen Sie den gesamten Artikel von Monika Preuk auf FOCUS-Online unter:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/[...]

5.03.09: Mal wieder Prokrastination: "Genug der Selbstdisziplin!"

Wer an seinem chaotischen Schreibtisch verzweifelt, dringende Telefonate immer wieder aufschiebt und Rechnungen zu spät bezahlt, leidet unter einem Mangel an Selbstdisziplin und sollte den Hang zur Unordnung mit To Do-Listen, Zeitplänen und einem perfekten Ablagesystem bekämpfen. In dieses Horn blasen Hunderte von Ratgebern, die in zehn Schritten den Weg in ein aufgeräumtes und strukturiertes Leben weisen.

Umso quälender, wenn man trotz bester Vorsätze und täglicher Übung keine entscheidenden Fortschritte macht. Birgit Schönberger hat sich schließlich entschieden, einen anderen Weg auszuprobieren. Ohne Selbstdiziplin.

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Birgit Schönberger in SWR2Leben als RTF:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

14.02.09: "Der Lärm von Nebenan. Zur Psychologie des Krachs"

Lärm ist heutzutage allgegenwärtig. Ob in der Stadt, im Mehrfamilienhaus oder durch laute Geräte sogar in den eigenen vier Wänden. Dabei belegen Forschungen immer wieder, dass die langfristigen Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden erheblich sind.

Neue Ansätze aus der Psychoakustik gehen mittlerweile über reine Schallmessungen hinaus. Denn nicht allein die Lautstärke ist dafür verantwortlich, dass Geräusche als störend empfunden werden. Es ist oft eher das Gefühl, dem Lärm ungewollt ausgeliefert zu sein. Wissenschaftler entwickeln jetzt technische Möglichkeiten, mit denen man akustischen Belastungen begegnen kann: Sogenannte "Soundscapes" sollen im öffentlichen Raum den Straßenverkehr übertönen. Eine akustische Kamera hilft, Gasthermen oder Laptop-Lüfter zu optimieren. Und die "Gegenschallanlage" der Universität Hamburg schafft eine Ruhezone im eigenen Bett.

Doch solcher Lärmschutz hat seinen Preis - und bleibt für viele Lärmgeplagte vorerst ein unerschwinglicher Luxus.

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Tina Klopp in SWR2Wissen als PDF:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

6.02.09: "Kinderland ist abgebrannt. Der Kinderpsychiater Michael Winterhoff über falsche Rollenbilder und fehlende kindliche Entwicklung

Sie haben Konzentrationsstörungen und Tics, sie sind Hausaufgabenverweigerer, wirken respektlos, aggressiv und sind sozial isoliert - die Kinder in Michael Winterhoffs Praxis. Und immer mehr Eltern und Erzieher klagen über Verhaltensauffälligkeiten. "Kinder sind Kinder und keine Partner", sagt Winterhoff, und erst recht können sie die diffusen Existenzängste der Erwachsenen nicht heilen. Was er im Alltag mit Kindern vermisst, sind klare Strukturen und Abgrenzung. Michael Winterhoff über die Ursachen einer alarmierenden Entwicklung, über Kinder, die die Erwachsenen im Griff haben und Eltern, die ihre Kinder um Entwicklung und Reife betrügen.

Buchempfehlung:
Winterhoff, Michael: Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit. Gütersloher Verlagshaus 2009

Lesen Sie das Manuskript der Sendung von Eva Lauterbach in SWR2Leben unter:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/[...]

26.01.09: "Geschlechtsspezifische Aspekte Psychischer Gesundheit. Die Krise der Jungen"

Jungen leiden stärker als Mädchen unter den sozialen Veränderungen der Moderne. Die internationalen Vergleichsstudien bringen es wiederholt an den Tag: Sowohl zehnjährige (IGLU[Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung]) als auch 15-jährige (PISA) Jungen sind den gleichaltrigen Mädchen in der Lese- und Reflexionskompetenz deutlich unterlegen. Das Statistische Jahrbuch 2007 bestätigt den geschlechtsspezifischen Bildungsabstieg: Waren vor 20 Jahren Abiturienten noch mehrheitlich männlich, so sind es heute bei fallender Tendenz nur noch 43 Prozent. Die Abgänger von Hauptschulen dagegen gehören zu 62 Prozent dem männlichen und zu 38 Prozent dem weiblichen Geschlecht an. Schulabbrecher sind beinahe ausschließlich männlich.

Professor Frank Dammasch,analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und Dozent an der FH Frankfurt, beschäftigt sich mit dem Phänomen und konstatiert einerseits die größerer Abhängigkeit der Jungen von der Triangulierungskompetenz der Eltern als auch den Mangel männlicher Bezugspersonen im pädagogischen Bereich.

Lesen Sie den Artikel im Deutschen Ärzteblatt PP (Ausgabe 8/08) als PDF:

Edit:
der Beitrag wurde nochmals eingestellt, weil sich ziwschenzeitlich die Linkadresse geändert hatte.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/[...]

23.1.09: "Versager auf vier Pfoten - die Mär über rettende Hunde"

Hund rettet Kind! Hund warnte vor Feuer! – Die Psychologen William Roberts und Krista Macpherson wollten herausfinden, was hinter solchen Meldungen steckt – und erlebten eine böse Überraschung.

Wenn Sie mehr über die von den Kollegen erlebte Überraschung lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier:

http://www.nzzfolio.ch/www/[...]

9.01.09: " FOCUS-ONLINE: Hypnose. Die Kraft des Unbewussten"

Hypnose kann nicht nur psychische Probleme lösen, sondern auch gegen Übergewicht, Schmerzen oder Abhängigkeit helfen. Leistungssportler und Führungskräfte profitieren vom Hypno-Coaching.

Endlich mal ein Artikel zur Hypnose, der umfassend, wissenschaftlich fundiert und informativ ist. Kein Wunder, der fachliche Rat kam nämlich von DP Wilhelm Gerl, Hypnotherapeut, Coach und Ausbilder in der Milton-Erickson-Gesellschaft für Klinische Hypnose (M.E.G.)

Lesen Sie den gesamten Artikel unter:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/[...]

 
Alexander Ernst – Diplom-Psychologe – Psychologischer Psychotherapeut
eMail: post@ernst-psych.de, Website: http://www.ernst-psych.de
Dreisamstraße 13 – 79098 Freiburg – fon 0761-22470 – fax 0761-22369

Produziert von Thomas Borghoff, das kleine Redaktionssystem stammt von Silvan Rehberger.